Private Krankenversicherung

Etwa zehn Millionen Bundesbürger sind über die private Krankenversicherung versichert. Dabei handelt es sich vorrangig um Selbständige, Freiberufler, Beamte, Studenten und Arbeitnehmer, die mit ihrem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen. Denn diese genannten Personengruppen können sich prinzipiell gegen die gesetzliche und somit für die private Krankenversicherung entscheiden. Die PKV hat hierzulande schon Jahrzehnte Tradition, jedoch stellt Deutschland im internationalen Vergleich mit seinen zwei nebeneinander existierenden Krankenversicherungssystemen die Ausnahme dar. Für die PKV entscheiden sich vor allem zwei Gruppen von Verbrauchern. Das sind zum einen Personen, die ein relativ hohes Einkommen haben und sich daher oftmals in der PKV günstiger als in der GKV versichern können. Zum anderen sind das Verbraucher, die gerne so umfangreich wie möglich krankenversichert sein möchten, was die zu erhaltenden Leistungen angeht. Ein Vorteil der PKV ist sicherlich, dass der Versicherte die Leistungen durch die Auswahl an Tarifen zu einem großen Teil selbst bestimmen kann.

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Krankenzusatzversicherung

In Deutschland herrscht eine Krankenversicherungspflicht, sodass jeder Bürger entweder gesetzlich oder auch (wenn die Wahlmöglichkeit vorhanden ist) privat krankenversichert sein muss. Gerade die gesetzliche Krankenversicherten müssen mittlerweile jedoch bei vielen Leistungen einen Teil der Kosten selbst übernehmen oder bekommen Behandlungen teilweise gar nicht mehr bezahlt. Zu diesem Zweck gibt es die Krankenzusatzversicherung als private Absicherung. Die Krankenzusatzversicherung ist keine einzelne Versicherung, sondern vielmehr ein Oberbegriff für verschiedene Zusatzversicherungen, die es in den jeweiligen Gesundheitsbereichen gibt. Man kann die Krankenzusatzversicherungen in zwei große Gruppen einteilen, nämlich in die Versicherungen die Sachleistungen erbringen und in die Zusatzversicherungen, die eine Geldleistung bieten.

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